Mittwoch, 18. Januar 2017

Sommer in St.Ives - Anne Sanders



Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …
(Text: (c) Verlagsgruppe Randomhouse, Foto: (c) N. Eppner)

Die Reise nach Cornwall war eine ziemliche Überraschung für Lola und ihre Familie. Dass die Zeit dort jedoch so turbulent werden würde, dass hat keiner von ihnen erwartet.

Lola Lessing ist die sympathische Protagonistin des Familienromans "Sommer in St.Ives". Bisher hat sie ihr Leben eher so genommen wie es kam. Hat sich wenig um Erfolg im Job bemüht und wenig Glück bei der Auswahl ihrer Männer gehabt. Ganz anders als ihre Mutter oder ihre Schwester, die vom Ehrgeiz getrieben stets um gutes Aussehen und Erfolg bemüht sind. 

Das haben sie wohl von Großmutter Elvira geerbt, die sehr streng und ein wenig rabiat, manchmal sogar etwas Gefühlskalt erscheint. Bis zu diesem Sommer in St.Ives, als sie ihrer Familie ihre große Liebe Sam, ein Rockmusiker vorstellt, den sie beabsichtigt zu heiraten.

Betrachtet man diese Beschreibung des Inhalts, weiß man - Familienkonflikte sind vorprogrammiert. Wenn eine solche Anzahl selbstbewusster Frauen aufeinandertrifft, jede mit unterschiedlichen Zielen vor Augen, kann es nur knallen. Doch wie sind sie zu den Persönlichkeiten geworden, die sie heute sind? Was macht ihr Wesen aus und welche Ereignisse haben dazu geführt? Fragen, denen Autorin Anne Sanders, die unter einem Pseudonym bereits erfolgreich Jugendromane veröffentlicht hat, auf den Grund geht.

Wer hinter Cover und Inhaltsangabe einen leichten Sommerroman erwartet, kommt voll auf seine Kosten und wird sogar noch überrascht. Denn Anne Sanders Schreibe ist einzigartig unterhaltsam.

Die Geschichte geht ihr so locker von der Hand, dass ich ihrem Erzählton dauerhaft lauschen möchte. Sie hat mich mitgenommen in eine Familie, die turbulent ist, die sich den Dramen der Weltgeschichte entziehen möchte und doch ebenso in deren Wellen gerät, wie viele andere auch. Wie hoch und weitläufig diese schlagen, ahnt zunächst niemand und so ist es Anne Sanders trotz einer vielbeschriebenen Thematik gelungen immer wieder für Überraschungen zu sorgen.

Neben Sanders Schreibe sind es vor allem die Figuren, die den Roman so lesenswert machen. Sympathien, Antipathien, gute Laune, schlechte Laune, alternde und junge Rockstars - all das macht diesen Roman absolut lesenswert. Eine Geschichte, die aus dem Leben gegriffen sein könnte, und einfach toll erzählt ist.


Blanvalet (Mai 2016)
416 Seiten
Broschur, Paperback
14,99 €
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Montag, 16. Januar 2017

Flawed. Wie perfekt willst du sein? - Cecilia Ahern



Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund.
Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte.
Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.
(Text: (c) S.Fischer Verlage, Foto: (c) N. Eppner)

"Flawed" ist der Auftakt einer Dilogie, die mit der Aussage spielt, dass die Welt einzig aus perfekten Menschen bestehen soll. Der Roman ist als Dystopie gekennzeichnet, doch die Gedankengänge sind nicht neu. In der Realität haben sie im vergangenen Jahrhundert zu einem großen Krieg geführt. Um diesen nicht zu vergessen, seine Brisanz und Absurdität immer wieder vor Augen zu halten, sollte das Thema immer wieder in der Literatur angesprochen werden. In welcher Form auch immer. Hauptsache Leser werden erreicht und zum Nachdenken gebracht.

Das gelingt Cecilia Ahern in extrem mitreissender Form. Keine Unbekannte, erfolgreich im Genre der Liebesromane, widmet sie sich hier dem Young Adult Bereich und besteht mit Bravour. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, konnte das Buch kaum weglegen und möchte unbedingt noch "Perfect", den abschließenden zweiten Teil lesen.

Protagonistin Celestine ist eine Sympathieträgerin. Nicht vom ersten Moment an. Da wirkt sie auf mich etwas dümmlich und naiv, himmelt ihren Freund Art an und scheint sich die Ansichten der Meinungsmacher des Landes aufdrücken zu lassen. Doch dann geschieht etwas, das sie aufrüttelt. Sie wird von der Mitläuferin zur Kämpferin. Von einem normalen, "perfekten" Mädchen zur Volksheldin und Staatsfeindin.

Der perfekte Mensch. Gibt es den? Wenn ja, wie sieht er/sie aus? Wie benimmt er/ sie sich? Warum sollten wir überhaupt perfekt sein wollen? Fragen, die ich mir während des Lesens häufig gestellt habe. Dass Ahern mich so zum Nachdenken bringt, gefällt mir. Sie sticht heraus aus dem Dschungel der Dystopien, die ja eigentlich alle gerne Gesellschaftskritisch sein wollen, es aber nicht immer so gut hinkriegen wie Ahern. Gerade im Jugendbuchbereich geht dieser Aspekt oft zwischen Kitsch und TamTam unter.

Geschickt webt sie die Fäden so, dass praktisch jeder der es liest mit der Nase drauf gestoßen wird: es gibt keine perfekten Menschen und es ist auch überhaupt nicht erstrebenswert eine perfekte Gesellschaft zu erzeugen, denn die lebt nun einmal von der bunten Vielfalt unterschiedlicher Charaktere. Farbenfrohe Ergänzung, statt Einheitsbrei.

"Flawed" ist ein richtiger Hammer. Pageturner von der ersten bis zur letzten Seite. Mir gefällt Cecilia Aherns kritisches Auge auf Gedankengänge, die uns aus dem Nationalsozialismus bekannt sind. Ihre Umsetzung dessen ist mehr als gelungen. Kein kritisch erhobener Zeigefinger, aber ganz viel Stoff zum Nachdenken. Eine große Leseempfehlung!



FISCHER FJB (2016)

480 Seiten

Hardcover mit Schutzumschlag

14,99 €

Übersetzung: Anna Julia und Christine Strüh

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1. Flawed

2. Perfect

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Freitag, 13. Januar 2017

[Jahr der Königskinder] #JdKöKi - Abstimmung für den Februartitel



Das Jahr der Königskinder ist großartig angelaufen. Unsere Januar Lektüre "Salz für die See" entpuppte sich schon nach wenigen Seiten als absolutes Buchhighlight und wir haben von euch zahlreich Rückmeldung via Blog, Instagram, Facebook und Twitter erhalten. Dafür vielen Dank. Einige von euch haben den "Salz für die See" schon gelesen und waren ebenso begeistert wie wir. Etliche von euch haben sich aber auch von unserem Eifer anstecken lassen und das Buch bestellt, was mich natürlich ganz besonders freut.

Ihr dürft eure Fotos, die ihr von euren Königskindern macht, gerne mit #jdköki versehen, auch wenn es sich nicht um das von uns ausgewählte Buch handelt. Einfach fleißig hashtaggen ;)

Nun dürft zum ersten Mal ihr bestimmen, welches Buch die Königskinderaktivisten im Februar lesen sollen. Das Abstimmungsformular findet ihr hier. Die Abstimmung läuft bis zum 17.01.2017

Das sind die Nominierten:




"Zwischen zwei Fenstern" | Diane Touchell | nominiert von Anni


"Für Februar würde ich gerne "Zwischen zwei Fenstern" von Dianne Touchell ins Rennen schicken. Finde den Klappentext super, das Cover gefällt mir gut und somit sind alle Kriterien erfüllt um meine Leselust zu wecken...
Den Zeitraum zum auswählen finde ich auf jeden Fall passend."

"Das Fieber" | Makiia Lucier | nominiert von Anja


"Bisher habe ich mich mit dem zweiten Königskinder-Programm schwer getan, weil mir die Covergestaltung leider so gar nicht gefällt. Es heißt ja aber nicht umsonst "Don't judge a book by its cover", deswegen habe ich für Februar "Das Fieber" ausgewählt. Ich habe Lust auf eine ernsthafte Lektüre und die Inhaltsangabe dieses Buches verspricht eine heldenhafte Protagonistin in einer schwierigen Zeit."

"Auf Umwegen" | Andrew Smith | nominiert von Ina


"Warum?! Weil ich bisher nur Positives über das Buch und den Autor gehört und gelesen habe, zudem soll der Plot ein bisschen verrückt sein und die Farbe blau ist einfach total toll. Das Cover macht mich froh. Warum auch immer. Ich habs gar nicht so mit Pferden....liegt vermutlich an der Farbe."

"Wörter auf Papier" | Vince Vawter | nominiert von Nils


"Ich hatte mehrere Titel rausgesucht, schlage aber jetzt mal den vor, den ich besonders besonders (versteht man was ich meine? ;D) finde.
Und zwar "Wörter auf Papier" von Vince Vawter.
Mir ist das Buch sofort durch das tolle Cover aufgefallen. Als ich dann den Klappentext durchgelesen habe, war es wie um mich geschehen, da sich die außergewöhnliche Idee der Geschichte einfach nur wunderschön anhört!"

"Die wirkliche Wahrheit" | Dan Gemeinhart | nominiert von Sandy


"So, mein Vorschlag für Februar war nun wirklich schwer rauszusuchen, weil es so viele interessante Königskinder-Titel gibt. Schlussendlich bin ich immer wieder über "Die wirkliche Wahrheit" von Dan Gemeinhart gestolpert. Das Buch liegt noch ungelesen in meinem Regal und ich schäme mich dafür. Der Plot liest sich herzzereißend- und erwärmend zugleich. Ein kranker Junge, der mit seinem Hund Beau von Zuhause wegläuft um einen Gipfel zu erklimmen, während seine beste Freundin versucht ihn zu finden. Eine Geschichte über das Leben und tiefe Freundschaft. Klingt dramatisch, tief traurig und hoffnungsvoll? Richtig. Das brauche ich, das will ich. BÜTTÖÖÖ!
Außerdem schwört mein Lieblingsbooktuber auf die Bücher von Gemeinhart."

"Alles, was ich sehe" | Marci Lyn Curtis | nominiert von Brösel


"Zu allererst finde ich das Cover zur Inhaltsangabe wieder sehr stimmig. Die Welt aus den blinden Augen von Maggie interessiert mich sehr, denn die Leseprobe verspricht ein authentisches Buch mit einer starken Protagonistin. Außerdem geht es um Liebe, aber das kann aufgrund der Blindheit eindeutig nicht nur oberflächlicher Natur sein."

"Die Anarchie der Buchstaben" | Kate de Goldi | nominiert von Nanni


"Das Buch möchte ich schon seit erscheinen lesen, denn ihr Roman "Abends um 10" hat mir sehr gut gefallen. Leider ist "Anarchie der Buchstaben" auch wieder in Vergessenheit geraten.
Es interessiert mich, da der Klappentext eine außergewöhnliche Protagonistin (wie auch schon in "Abends um 10") und Geschichten in der Geschichte verspricht. Zwei Romaneigenschaften, die ich sehr gerne mag.
Ich glaube, dass de Goldi einen sehr besonderen Roman geschrieben hat, der leider viel zu unbekannt ist."

Nun habt ihr es in der Hand. Welches Buch sollen wir im Februar lesen?
Stimmt bis einschließlich 17.01.2017 hier für euren Favoriten ab. 

Mittwoch, 11. Januar 2017

[Die Kehrwoche 2017] abgebrochen, liegen gelassen, gestapelt - Ordnung im Chaos



Wie in den vergangenen beiden Jahren, veranstalten die Ladies von Herzpotenzial auch in diesem Januar eine Kehrwoche. Eine Zeit, in der Ordnung ins Bücherchaos gebracht wird.

Auf ihrem Blog findet ihr Vorschläge wie ihr den Ablauf gestalten könnt. Ob ihr darüber bloggt oder nicht oder ob ihr euch ganz heimlich, still und leise mit euren Bücherstapeln im heimischen Gefilde beschäftigt.

Den Abschluss der Kehrwoche bildet die "Lesenacht der aufgeschobenen Bücher".

Ich möchte die Kehrwoche vor allem dafür nutzen, um in meinen Bücherregalen für Ordnung zu sorgen, einige organisatorische Dinge am Blog zu ändern und den Rezensionsindex auf Vordermann zu bringen.



Nur das Lesezeichen weiß Bescheid - abgebrochene Bücher:


Ich bin nicht zimperlich was das Abbrechen von Büchern angeht. Finde ich so gar nicht in ein Buch rein oder langweilt es mich, dann lege ich es wieder weg. Gerne gebe ich es dann an andere Leseratten weiter, denen die Geschichte vielleicht gefallen könnte, denn ich freue mich, wenn jedes Buch jemanden findet, der es mag.

In diesem Jahr habe ich zwei Bücher abgebrochen. "Bei den Wölfen" von Sarah Hall, das leider das Pech hatte, dass ich eine ganz andere Story erwartet habe. Mehr Natur, mehr Wölfe, mehr Auseinandersetzung mit dem, was die Natur mit uns anstellt, wenn wir uns darauf einlassen. Hinzu kam, dass ich keinen Zugang zur Protagonistin gefunden habe. Mich durch über 400 Seiten durchquälen? Ne, das mach ich nicht mehr.

Weniger Seiten und eigentlich vom Schreibstil sehr unterhaltsam, ist "Abwesenheitsnotiz" von Lisa Owens. Trotzdem habe ich es abgebrochen, denn irgendwann ist mir die Protagonistin tierisch auf die Nerven gegangen. Vielleicht habe ich in 2016 auch zu viele Bücher mit Hauptfiguren wie Claire Flannagan gelesen.

Wie haltet ihr es mit dem Abbrechen von Büchern? 

Lest ihr immer bis zum Ende?


Meinen nächsten Beitrag zur Kehrwoche, könnt ihr am Samstag lesen. Dann findet die "Lesenacht der aufgeschobenen Bücher" statt. Welche Bücher ich dafür vom SuB befreien werde, wie ich mit meiner Auswahl voran komme und wie sie mir gefallen werden, könnt ihr hier nachlesen, sowie auf meinen Social Media Kanälen verfolgen. Ich hoffe, ich komme zum Lesen, denn die Plauderei mit all den netten anderen TeilnehmernInnen, ist eigentlich fast noch schöner, als die vorgenommene Lesezeit. Ganz besonders hoffe ich darauf nicht schon um 21 Uhr einzuschlafen ...

Wer ist denn noch dabei? 

Dienstag, 10. Januar 2017

Meine geniale Freundin - Elena Ferrante





Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen.

Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf, in einem armen, überbordenden, volkstümlichen Viertel, derbes Fluchen auf den Straßen, Familien, die sich seit Generationen befehden, das Silvesterfeuerwerk artet in eine Schießerei aus. Hier gehen sie in die Schule, die unangepasste, draufgängerische Schustertochter Lila und die schüchterne, beflissene Elena, Tochter eines Pförtners, beide darum wetteifernd, besser zu sein als die andere. Bis Lilas Vater seine noch junge Tochter zwingt, dauerhaft in der Schusterei mitzuarbeiten, und Elena mit dem bohrenden Verdacht zurückbleibt, eine Gelegenheit zu nutzen, die eigentlich ihrer Freundin zugestanden hätte.
(Text & Cover: (c) Suhrkamp, Foto: (c) N. Eppner)

Der Einstieg in den Roman ist nicht ganz einfach. Aber das ist der Kontakt mit Raffaella Cerullo, von ihrer Freundin Elena, Erzählerin des Romans, Lila genannt, sowieso nicht. Nie. Ihre Reaktionen sind so unvorhersehbar wie das Wetter, ihr Temperament so stark wie ein Wintersturm. Was ihr heute gefällt, kann sie morgen zur Weißglut treiben. Ihre Gedanken stehen nie still. Sie betrachtet, grübelt und seziert. Bildet sich ihre eigene Meinung und weiß genau was sie nicht will.

Eigenschaften, die im Neapel der fünfziger Jahre nicht zwangsläufig erwünscht sind. Die Alten betrachten sie mit Misstrauen, die Jungen schauen zu ihr auf. Vor allem die männlichen Exemplare ihres Alters und diejenigen, die weit darüber hinausgehen. Von ihr geht eine Faszination aus, die weit über einem schönen Aussehen steht. Sich mit ihr einzulassen kann zu starken Verbrennungen führen.

Für Elena ist sie der Anker in ihrem Leben. Diejenige, an der sie sich misst, die sie aufreibt und antreibt. Elena bekommt die Möglichkeit zu lernen, sich schulisch weiterzubilden, was im Rione, ihrem Viertel von Neapel, nicht unbedingt zu Anerkennung führt. Dort ist man festgefahren in Denken und Handeln. Alles soll so bleiben, wie es bisher war. Männer führen Tätigkeiten aus, die Blut und Schweiß kosten, Frauen heiraten die Männer, die am härtesten arbeiten. Ein Ausbruch aus diesem Trott ist unmöglich. Jeder bleibt der, der er schon seit Generationen ist. Einmal arm, immer arm - Hauptsache nicht aus der Reihe springen.

Frustriert von diesem Denken, das wie ein grauer Schleier über dem Rione liegt, es düster und farblos erscheinen lässt, beginnt es zu brodeln. Es scheint als müsse man die Mauern mit Gewalt einreißen. Das ist man so gewohnt. Gewalt ist seit Jahren, Jahrzehnten, Generationen, seit dem ein oder anderen Krieg, seit Vergehen an unschuldigen Menschen, ein Thema in den Familien. 

Die neuen Generationen, die Jugendlichen, die versuchen ihre Scheuklappen abzulegen, möchten sie loswerden. Doch wie, wenn sie immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommen und keine anderen Lösungswege erlernt haben, als mit Gewalt zu reagieren. Ein Teufelskreis aus Frustration, Angst und Rückschlägen.

Mittendrin Lila und Elena. Zwei Mädchen, die nicht mit dem Strom schwimmen. Die eine, weil es das Schicksal gut mit ihr meint, die andere, weil sie nicht anders kann. Kein Wunder, dass sie zueinander finden. Und doch ist die Freundschaft nicht erzwungen. Sie ist echt mit all ihren Höhen und Tiefen, mit all den Verletzungen und Freuden, all dem Ungleichgewicht, das zu Freundschaften dazu gehört.

Nachdem ich in "Meine geniale Freundin" hinein gefunden habe, hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Der Sog der von Lila ausgeht, hat mich ebenso gepackt wie Elena, die so abhängig von ihrer Freundin scheint. Es ist eine geniale Geschichte über Freundschaft, aber auch über Wandel. Über Möglichkeiten, die jeder einzelne besitzt. Darüber wie schnell uns Frustration überrennt und wie schnell sie in Gewalt umschlägt, wenn wir nicht auf unser Verhalten und unsere Wünsche achten. 

Lila Cerullo ist nun in meinem Kopf und wird dort noch eine ganze Weile festsitzen. Ihre Art hat sich mir eingebrannt. Stimmt mich nachdenklich. Sorgt dafür, dass ich einige Dinge anders betrachten werde. Ich liebe es, wenn es einE AutorIn schafft die fiktionale Realität seines/ihres Romans mit dem realen Leben zu verweben. Wenn das Buch seine Wurzeln ausstreckt und sich seinen Platz in meinem Leben sucht.

Ich wusste nichts über Neapel. Schon gar nicht darüber, wie sich das Leben in den fünfziger Jahren dort abspielte. Ich verfüge nun nicht unbedingt über mehr Fakten, habe aber den Eindruck, selbst ziemlich genau fühlen zu können, was die Bewohner damals dort fühlten. Elena Ferrante ist das Pseudonym einer Schrifstellerin, die unerkannt bleiben möchte, um sich ganz und gar dem Schreiben widmen zu können. Um all ihre Intensionen, ihre Gefühle und Gedanken ungestört aufs Papier bringen zu können. Ohne Ablenkung. Ein Wunsch, der sich deutlich in ihrer Sprache, ihrer etwas eigensinnigen Schreibe, ausdrückt. Mich hat sie so sehr mitgerissen, dass ich es kaum erwarten kann, den nächsten Teil zu lesen.


Suhrkamp (August 2016)
422 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
22,00 €
Übersetzung: Karin Krieger


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Zeichen und Zeiten


Band 2: Die Geschichte eines neuen Namen (ET: 10.01.2017)
Band 3: Die Geschichte der getrennten Wege (ET: 08.05.2017)
Band 4: Die Geschichte des verlorenen Kindes (ET: 09.10.2017)





Sonntag, 8. Januar 2017

[Kinder Traumstube] Hörbücher

Heute stelle ich euch drei Hörbücher vor, die mich sehr begeistert haben.
Die von Freundschaft, Mut und Spannung erzählen und ein Hörerlebnis für kleine und auch große Geschichtenfreunde sind.



"Wilf - plötzlich Held und der Superschurke" / Georgia Pratchett / gelesen von Christoph Maria Herbst


Wilf ist so was von überhaupt kein Held. Er hat vor allem Angst und ist gegen ganz vieles allergisch. Er hat Angst vor Insekten, vor ausgestopften Tieren, vor Erdnussbutter, die am Gaumen hängen bleibt, gezwirbelten Schnurrbärten, dass Hunde ihn im Schlaf aus dem Fenster schmeißen und und und. Wilf macht sich ständig Sorgen und so ist sein Leben nicht gerade einfach.

Das ändert sich, als nebenan der kleine seltsame Mann namens Alan einzieht. Ein Superschurke, der sich den ganzen lieben, langen Tag nur mit seinen Weltzerstörungsplänen beschäftigt. Fast wäre es ihm gelungen die Welt auch tatsächlich zu zerstören, wenn ihm nicht ausgerechnet Wilf in die Quere gekommen wäre, der gemeinsam mit seiner Schwester Dot aka Stinky Winky, all seinen Mut zusammennimmt und Alan von der Weltzerstörung abhält.

Zuallererst eine kleine Warnung: dieses Hörbuch ist entgegen seines Inhalts, der sich um Weltzerstörung dreht, nicht gefährlich, aber es könnte sein, dass ihr wegen extremer Lachanfälle bewusstlos umkippt. So oder so ähnlich ist es mir zumindest ergangen.

Georgia Pratchett erzählt auf so herrlich amüsante und lebhafte Weise, dass ich ganz im Hörbuch versunken bin. Durch persönliche Ansprache ("Du kennst doch die Welt. Doch! Die kennst du!") fühle ich mich vermehrt in die Geschichte hineingezogen.

Vorgelesen wird sie von Christoph Maria Herbst, der wie kein anderer perfekt geeignet ist, für den Erzählton der Autorin. Er spielt mit den Charakteren, lässt sie mal ängstlich, mal mutig, mal durchgedreht wirken und verleiht den skurril liebenswerten Figuren so einen lebhaften und für Kinder sehr gut nachvollziehbaren Charakter. Ein Hörerlebnis, das auf witzig, abenteuerliche Weise eine tolle Geschichte über Mut erzählt.

Silberfisch | 2 CDs | 106 Min. | ungekürzte Lesung | ab 8 Jahren | Übersetzung: Ann Lecker | 9,99 € | hier kaufen


"Die Haferhorde 06: Hopp, hopp, hurra!" / Suza Kolb / gelesen von Bürger Lars Dietrich


Das Fernsehen ist auf dem Blümchenhof und dreht dort Filme für eine Tier Casting Show. Das verursacht große Aufregung, von der sich auch unsere Ponyfreunde Schoko und Keks anstecken lassen.
Da man am Ende etwas gewinnen kann und im Rampenlicht steht (was wiederum ganz sicher viele Säcke Möhren mit sich bringt), packt sie der Ehrgeiz. Auch wenn sie nicht genau wissen, wie sie in das viereckige Ding reinkommen sollen, geben sie sich alle Mühe von der Regisseurin entdeckt zu werden, was - wie sollte es auch anders sein - in einem großen Chaos endet.

Die Ponys sind nicht die einzigen, die sich vor der Fernsehcrew zeigen wollen. Die eitle Gräfin ist natürlich der geborene Fernsehstar und auch die Pferde vom blöden Donnerheini wollen den Sprung zum Fernsehstar schaffen. Am Ende kommt es ganz anders, als alle erwarten.

"Die Haferhorde" ist eine meiner liebsten Kinderbuchreihen, weil die tierischen Charaktere einfach herzig sind, weil es darin jede Menge Situationskomik gibt, die sowohl Erwachsene, als auch Kinder anspricht, weil die Geschichten mit viel Liebe zum Detail kreiert und vom fantastischen Bürger Lars Dietrich unfassbar lebhaft erzählt werden.

Auch der neuste Band "Hopp, hopp, hurra!" hat mich wieder sehr zum Schmunzeln gebracht. Die Welt aus Ponysicht zu betrachten, bereitet mir immer wieder große Freude.

Der Audio Verlag | 2 CDs | 121 Minuten | ungekürzte Lesung | ab 8 Jahren | 12,99 € | hier kaufen


"Aklak, der kleine Eskimo. Das große Rennen um den Eisbärbuckel" / Anu Stohner / gelesen von Sigrid Burkholder


Aklak hat nicht sehr viele Freunde. Die meisten von ihnen sind Tiere. So wie der große Wal, von dem er sich gerne auf einer großen Eisscholle spazieren fahren lässt. Und das auch nur ganz heimlich, denn wenn seine Mama das erfahren würde, dann würde er mächtig Ärger bekommen, weil sie sich immer Sorgen um ihn macht und Angst hat, dass ihm was passiert.

Eines Morgens entdecken ihn die großen Jungs bei seiner Lieblingsbeschäftigung und setzen ihn unter Druck. Entweder er fährt ein (verbotenes) Schlittenhunderennen gegen sie oder sie erzählen seiner Mama, dass er Zeit mit dem Wal verbringt.

Aklak macht sich große Sorgen. Am liebsten möchte er den großen Jungs gar nicht mehr begegnen. Doch da bekommt er unerwartet Hilfe von Tuktuk, dem Eskimomädchen aus seiner Klasse. Mehr und mehr freunden sich die zwei an. Aklak vertraut Tuktuk und erzählt ihr von seinen Problemen.
"Aklak, der kleine Eskimo" ist eine gelungene Kombination aus einer sehr netten, liebenswerten Geschichte und pädagogischer Statements.

Ganz nebenbei lernen kleine Zuhörer wie wichtig es ist Freunde zu haben und was Freundschaft so mit sich bringt. Dass Abenteuer zu Zweit mehr Freude machen und dass man seinen Freunden auch mal ein Geheimnis anvertrauen kann, denn gemeinsam findet man viel leichter eine Lösung, als allein.

Kinder müssen sich von Größeren nichts gefallen lassen und schon gar keine Erpressungen. Die Autorin skizziert es nicht als Mobbing, aber es bietet definitiv Identifikationsmaterial für diejenigen, die in der Schule oder ihrer Freizeit Probleme mit anderen Kindern haben. "Aklak, der kleine Eskimo" bietet eine gute Grundlage, um mit Kindern über diese Themen ins Gespräch zu kommen. Eine herzige und spannende Geschichte über Freundschaft und Mut.

cbj Audio | 1 CD | 79 Minuten | gekürzte Lesung | ab 5 Jahren | 9,99 € | hier kaufen

Freitag, 6. Januar 2017

[Monatsrückblick] Leseliebe im Dezember


Ihr Lieben, erst einmal möchte ich euch auch im Jahr 2017 wieder ganz herzlich auf meinem Blog begrüßen. Ich freue mich sehr, dass ihr da seid und hoffe euer Jahreswechsel ist angenehm und fröhlich verlaufen.

Fürs neue Jahr wünsche ich euch alles Liebe und viele spannende Lesestunden.

Ich glaube im Dezember hatten die Tage nur 22 Stunden, die Stunden nur 50 Minuten und die Minuten nur 45 Sekunden (wer sich die Mühe machen möchte auszurechen wie lang der Monat laut dieser Auflistung war, darf das gerne tun). Gefühlt ist er in rasender Geschwindigkeit an mir vorbeigezogen. Ruhe und Besinnlichkeit? Fehlanzeige.

Das könnte unter anderem daran liegen, dass mein kleines Mädchen fleißig laufen übt (klappt schon mit nur einer Hand festhalten) oder daran, dass in diesem Jahr an allen Feiertagen unsere Küche / Esszimmer der Treffpunkt für die große Familie war, die, wenn alle zusammen kommen, gerne mal den Lautstärkepegel einer Kindergartengruppe hat. Im Vorfeld wurde also geputzt, gekocht, gebacken, Geschenke verpackt, und und und. Abschließend kann ich aber sagen, dass Weihnachten trotz all der vielen Arbeit und des Schattens, dass es das erste Weihnachten ohne Mama war, ein schönes Fest war. Ich habe die Zeit mit meinen Lieben sehr genossen.

Silvester ist eh nicht so mein Fest. Gefeiert wurde in kleiner Runde bis das kleine Mädchen einen großen Schreck bekommen hat, weil es draußen schon vor 0 Uhr mächtig knallte (eigentlich schon zwei Tage lang. War das bei euch auch so?) und so haben wir in diesem Jahr Weihnachten nicht gemeinsam mit Sekt und Trara gefeiert, sondern alle ganz gemütlich im Bett gelegen.

Kurz vor Jahreswechsel gab es noch ein ganz wundervolles Ereignis in meiner Familie. Meine kleine Nichte ist geboren. Und Tante sein ist fast genauso aufregend und schön wie Mutter sein.




DEZEMBER:

102) "Mord ist nichts für junge Damen: Ein Fall für Wells und Wong" - R. Stevens
103) "Ein Junge namens Weihnacht" / M. Haig (Rezi)
104) "Dein Leuchten" / J. Asher (Rezi)
105) "Meine geniale Freundin" / E. Ferrante
106) "Sommer in St. Ives" / A. Sanders

[Hörbücher]



  • "Morgen Finus wird's was geben" / S. Nordqvist (Sprecher: S. Kurt)
  • "Rabenschatten 01: Das Lied des Blutes" / A. Ryan (Sprecher: D. Bierstedt)
  • "Elemental Assasssins 01: Spinnenkuss" / J. Estep (Sprecherin: T. Fornarano)


Im Dezember konnte ich leider nicht sehr viel Zeit zum Lesen abzwacken. Dafür konnten mich die ausgewählten Bücher durch die Bank begeistern. Es fällt mir schwer mich für ein Monatshighlight zu entscheiden, denn "Ein Junge namens Weihnacht" und "Meine geniale Freundin" stehen Kopf an Kopf an der Spitze meiner Dezember Lieblinge. 

Ich entscheide mich dafür "Ein Junge namens Weihnacht" die Auszeichnung "Herzensbuch des Monats" zu geben, denn Ferrante hat mich zwar unerwartet stark gefesselt und die Spannung auf den Folgeband ist unermesslich hoch, aber "Ein Junge namens Weihnacht" ist nun mal eins dieser besonderen Bücher. Ich kann mir gut vorstellen es im nächsten Jahr wieder zu lesen.

Die Hörbücher konnten mich ebenfalls begeistern. "Petterson und Findus" sind ein Klassiker der Kinderbuchliteratur. Ich mag jedes ihrer Abenteuer und kann sie immer und immer wieder lesen / anhören. 

"Rabenschatten. Das Lied des Blutes" habe ich in 2015 bereits gelesen. Da ich bald den zweiten Teil lesen möchte, habe ich mich dazu entschieden mein Gedächtnis mit Hilfe des Hörbuchs wieder aufzufrischen.

"Spinnenkuss" ist der Auftakt der Elemental Assassins Reihe und hat mir so gut gefallen, dass ich die Serie gerne fortführen möchte. Ich bin noch nicht sicher, ob via Hörbuch oder ob ich mir die Bücher zulegen werde, da ich auch die anderen Serien der Autorin besitze.




In der Kinder Traumstube war es im Dezember ganz ruhig. Das wird sich im neuen Jahr aber wieder ändern. Es sind einige Rezensionen geplant, denn auch wenn ich allein kaum zum Lesen komme, stöbere ich doch täglich mit dem kleinen Mädchen durchs Bücherregal. Und seit sie ein eigenes hat, werden noch häufiger Kinderbücher geschmökert, als vorher. Tägliches vorlesen ist ein Muss.










Ich habe mir vorgenommen in 2017 mal wieder mehr gemeinsam mit anderen zu lesen und was eignet sich dafür besser, als eine Challenge. Genauer gesagt sogar zwei + eine tolle Aktion zu den Büchern der Königskinder.

Im Dezember entdeckte ich auf Facebook den Beitrag zur S. Fischer Challenge, die von Favola organisiert wird. Da sich sowohl in meinem Jugendbuchregal, als auch in den Reihen der Belletristik noch einige ungelesene Bücher aus den Fischerverlagen befinden, habe ich mich entschlossen daran teilzunehmen.

Ich werde noch eine Challenge Seite erstellen, die ihr über die Tab Leiste erreichen könnt. Dort findet ihr dann alle näheren Informationen, sowie eine Liste der Bücher, die ich lesen werde bzw. dann gelesen habe. 

Vor ein paar Tagen wurde ich auf Twitter auf die Pixi Challenge von Geschichtenwolke aufmerksam. Da ich die kleinen Büchlein toll finde, sie immer wieder gerne verschenke (preislich sogar günstiger, als eine Tüte Gummibärchen ;)) und nun auch schon fleißig mit meinem kleinen Mädchen lese, schließe ich mich gerne den anderen Pixi Freunden an.

Auch zur Pixi Challenge werde ich eine separate Seite erstellen. Start der Challenge ist der 1. Februar. Anmeldung werden noch bis zum 18. Januar entgegen genommen.

Ja und dann gibt es ja noch das Jahr der Königskinder, das ihr auf allen Social Media Kanälen unter #jdköki findet.

Das Jahr der Königskinder wurde von Bröselchen ins Leben gerufen, ist keine Challenge, keine Leserunde oder ähnliches, sondern einfach die Freude an besonderen Büchern. Ihr habt trotzdem die Möglichkeit ebenfalls teilzunehmen, indem ihr - so wie wir - eure Begeisterung über diese tollen Bücher auf euren Social Media Kanälen teilt. Dafür dürft ihr euch gerne des #jdköki (s) bedienen.

Damit wir auch brav jeden Monat ein Buch des Verlags mit dem klangvollen Namen lesen, dürft ihr aus einer von uns vorgegebenen Liste abstimmen, welches Buch das sein wird. Nähere Infos findet ihr hier, die Liste der zur Abstimmung stehenden Bücher für den Monat Februar findet ihr ab dem 13. 01. hier auf meinem Blog.






In 2014 habe ich mir immer die Bücher rausgesucht, die ich in der kommenden Woche lesen wollte. In den Jahren davor habe ich mir Monat für Monat Bücher aus dem SuB rausgesucht, die ich in den kommenden vier Wochen lesen wollte. In 2016 habe ich das System erst mal nicht mehr genutzt, da ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt noch viel lesen werde, wenn das kleine Mädchen geboren ist.

Nun läuft sie fleißig durchs Haus, hält mich gerne vom Lesen ab, und trotzdem greife ich so oft es geht zum Buch. Seit ich Mutter bin, brauche ich allerdings mehr Struktur in meinem Leben, um auch Familie, Blog und Pferde unter einen Hut zu bringen. Also habe ich mich dazu entschlossen mir wieder monatliche Bücherstapel zurechtzulegen, um so auch definitiv die Aufgaben der Challenges mit abzudecken. Natürlich habe ich mir - wie immer - ein hohes Ziel gesetzt und natürlich ist der Stapel variabel, falls ein Buch dringend dazwischen geschoben werden muss.

(Nicht mit auf dem Foto "Salz für die See" / R. Sepetys. Das ist schon gelesen und liegt bereits auf dem Rezensionsstapel)

Wie steht ihr zu solchen Systemen?
Nutzt ihr ein ähnliches?


Kennt ihr eins der Bücher, die ich im Dezember gelesen habe und oder eines, das ich im Januar lesen möchte?


Welches Buch war euer persönliches Highlight im Dezember?
In 2016?


Habt ihr euch Leseziele für 2017 gesteckt?
Habt ihr euch für irgendeine Challenge angemeldet?












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