02.11.15

Black Blade. Eisiges Feuer der Magie - Jennifer Estep



Der Markt an All-Age-Fantasy ist so richtig schön voll. Darunter eine Geschichte zu finden, die aus dem großen Becken an mutigen Protagonistinnen und heldenhaften Typen raussticht, könnte echt schwierig werden. Zum Glück gibt es die Autorinnen, auf die immer Verlass ist, wenn man einen Roman sucht, der sich schnell, locker, lässig und spannend lesen lässt.

Eine dieser Autorinnen ist Jennifer Estep. Mit ihren Reihen "Mythos Academy" und "Elemental Asssassins" konnte sie eine große Leserschar um sich sammeln, die mit großer Spannung jeden ihrer Romane erwartet. Nun hat sie eine neue Serie veröffentlicht, die ganze Scharen an Begeisterung hervorruft und großes Suchtpotenzial hat.

"Black Blade" spielt in einer Welt, die ein bisschen eine Mixtur aus bereits bekanntem ist, die Elemente enthält, die auch schon in anderen fantastischen Werken auftauchen, die hier aber so gekonnt zusammen gesetzt werden, dass der Leser das Gefühl bekommt, dass er zwar etwas gänzlich Neues vor sich hat, aber genau das, was er sich schon immer gewünscht hat.

Das Setting besteht aus einer Welt, in der es "normale" Menschen gibt, Menschen mit magischen Fähigkeiten, aber auch Fantasiewesen wie Monster und Pixies (die wirklich herzallerliebst sind!). Wer eine besondere Gabe hat, gehört meist einer der mächtigen Familienclans an, die in Mafia ähnlichen Strukturen herrschen und Schutzgeld erpressen. Macht, Reichtum und Gier bringen sie dazu sich alles zu holen, was sie wollen. Gewalt ist für sie kein Fremdwort.

Protagonistin Lila Merriweather hält sich von alldem fern. Sie möchte nichts mehr mit den Clans zu tun haben, denn sie sind Schuld am brutalen Mord von Lilas Mutter. Doch erstens kommt es anders, als man denkt, und zweitens ... was will man schon machen, wenn man so ein Ehrgefühl wie Lila hat und einer der wichtigsten Clanmitglieder, der zudem ein gutaussehender junger Mann ist, der scheinbar keine magischen Fähigkeiten besitzt, hinterlistig und in ihrem Beisein angegriffen wird?! Ehe Lila sich versieht, ist sie mittendrin in Stammesfehden, Gewalt und der Gier nach Macht.

Das wird nicht heiter, sondern ausgesprochen gefährlich für die wirklich lässige Protagonistin, die sich vom ersten Fausthieb an, die Sympathie der Leser erkämpft. Ihr männlicher Gegenpart Devon Sinclair wirkt neben ihr schon ein bisschen blass, ist aber auch ein toller Kerl und gemeinsam mit ihren Freunden sind sie eine Truppe, die man einfach gern auf ihren Abenteuern begleitet.

Abenteuerlich wird es definitiv. Jennifer Estep sorgt mit ihrer immer wieder in die Höhe schnellenden Spannung, dass sich der Roman wie von selbst wegliest. Ehe man sich versieht ist wieder mindestens einer der Figuren in Lebensgefahr. Schade, dass ich mir schon recht früh dachte, wer der besagte Bösewicht der Geschichte ist. Dennoch habe ich "Black Blade" ausgesprochen gern gelesen und mag gar nicht darüber nachdenken, dass nun wieder warten auf den nächsten Teil angesagt ist.

Buchinfo:


Piper IVI (Oktober 2015)
368 Seiten
Paperback 
14,99 €
Übersetzung: Vanessa Lamatsch
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