27.06.17

Das Glück hat vier Farben - Lisa Moore


Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken ...
(Text & Cover: © S. Fischerverlage; Foto: © N. Eppner)
"Das Glück hat vier Farben" ist der erste Jugendroman der vielfach ausgezeichneten Autorin Lisa Moore. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Habe zum ersten Mal seit langer Zeit wieder bis tief in die Nacht hinein gelesen, weil ich mich einfach nicht von Flannery trennen und erst dann die Augen schließen konnte, als ich wusste, wie es ihr am Ende des Romans ergeht.

Flannery ist eine extrem sympathische Protagonistin. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder, lebt sie in einer kleinen Wohnung. Geld hat die Familie nur sehr wenig. Die Mutter ist (derzeit) arbeitslose Künstlerin. Die Väter von Flannery und Felix wissen nicht, dass sie deren Väter sind und so leben sie als Sozialhilfeempfänger, was den beiden Frauen eigentlich ein bisschen peinlich ist.

Flannery hat noch nicht mal ein eigenes Biobuch, da ihre Mutter das wenige Geld, das ihnen zur Verfügung steht, meistens für andere Dinge ausgibt. Bisher war das kein Problem, denn Flannery hat immer noch ihre beste Freundin. Ein Schulprojekt bringt alles aus dem Lot. Flannery sieht sich ganz neuen Problemen gegenüber. Und meistert diese mit viel Mut, Charme und Eigensinn.

"Das Glück hat vier Farben" ist ein sehr charmanter Jugendroman. Lisa Moore schreibt klug und humorvoll und hat einen wunderbaren Blick für Zwischenmenschliches. Das Buch zu lesen hat mir sehr viel Freude bereitet.

Flannery hat mir gezeigt, dass es nicht darauf ankommt, was man hat, sondern nur, wer man ist. Mutig tritt sie Problemen entgegen und zeigt, dass es manchmal darauf ankommt, fest an das eigene Glück zu glauben, damit es sich erfüllt. 

Ein zauberhaftes Buch, das mir mit aller Kraft gezeigt hat, dass das Glück in kleinen Dingen steckt und das wichtigste auf der Welt die Menschen sind, die dich lieben.

Buchinfo:

368 Seiten
gebunden
16,99 €
ÜBERSETZUNG: Maren Illinger
Hier Versandkostenfrei bestellen

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25.06.17

[Reiseproviant] #6 | 17



Literarische Reise:


Die endlosen Möglichkeiten der Phantastik

In der phantastischen Literatur ist alles möglich. AutorInnen müssen sich an keinerlei Vorgaben aus der Realität halten, können ganz neue Welten erschaffen und Elefanten die Chance geben das Fliegen zu erlernen. Trotzdem orientieren sich die Phantastik Schreiberlinge häufige an Szenen aus der Realität. Meistens, um Kritik zu üben. Politisch, sozialkritisch oder, oder. Charlie Jane Anders beweist in ihrem Roman "Alle Vögel unter dem Himmel", das eine Kombination aus fantasievollen Ideen und Kritik am verschwenderischen Umgang mit unserem Problem zu einem richtig spannenden Roman werden kann. Klug und unterhaltsam. Große Leseempfehlung.



Glück kann man überall finden

"Das Glück hat vier Farben" ist der erste Jugendroman der Autorin Lisa Moore, die bereits erfolgreich Bücher für Erwachsene veröffentlicht. Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses liebenswerte Buch verschlungen. Eine Hommage daran, dass Glück nicht in materiellen Dingen steckt. Feinfühlig und spannend erzählt.

Lese ist wie Reisen

Eine meiner Lesereisen führte mich in die Türkei. Ein Land, mit dem ich bisher wenig Berührungspunkte hatte. "Der Sohn des Hauptmanns" von Nedim Gürsel, hat mich daran erinnert, dass Toleranz eben auch bedeutet, sich für andere Menschen und Kulturen zu interessieren, sich zu informieren. Und letztendlich haben wir doch alle ähnliche Zwischenmenschliche Probleme. Egal, in welchem Land unser Elternhaus steht.



Zeitreise:


Rassentrennung, Rassismus und Unterdrückung

"Ein besseres Leben, das sollte auch bedeuten, dass ein Kind etwas tun konnte, was keinen besonderen Zweck hatte, sondern ihm einfach nur Freude machte."
"Zwölf Leben" / Ayana Mathis / DTV

Verbotene Liebe

Autorin Kathrin Schrocke , deren Roman „Freak City“ vielfach ausgezeichnet wurde, hat mit „Verdammt gute Nächte“ einen Roman geformt, der in bezaubernder Sanftheit von den Problemen des Erwachsen Werdens, von der Suche nach der eigenen Identität, vom zarten und verletzlichen Band einer Beziehung, egal welcher Form, erzählt. Der ein bisschen schockiert und gleichzeitig so viel Verständnis hervorruft. Ein berührender Liebesroman der besonderen Art. Kathrin Schrocke ist es gelungen einen ehrlichen Roman zu schreiben, der mit der Liebesgeschichte eines authentischen Protagonisten, berührt und sich auf besondere Art in mein Herz geschlichen hat. Ein Buch, das lange nachhallen wird.


Netzreise:


Schadstoff Alarm in der Kosmetik

Kein neues Thema, aber immer wieder nennenswert. Diesem Problem haben sich nun App Entwickler angenommen. Wie die Codecheck App genau funktioniert und welch schockierenden Ergebnisse sie gebracht hat, erklärt Happy Serendipity.

Scheib mir

Inga stellt auf ihrem Blog Schon halb Elf ein hübsches Postkartenbuch des Illustrators Christoph Niemann vor.

Welches Temperament hast du?

Bzw. dein Kind? Diese Thematik macht sich der Naturkosmetik Hersteller Weleda (ich bin selbst großer Fan der Produkte) zu Nutze und stimmt das Haarshampoo für Kinder auf eben dieses ab. Nebenbei erklärt Sarah noch wie es zu Genderproblemen kommen kann. Spannend, auch für Nicht-Eltern.

Sommerlicher Nudelsalat

Da ich den klassischen Nudelsalat nicht so gerne mag, bin ich immer auf der Suche nach Alternativen. Diese von Elle Republic klingt sehr lecker und wird in der kommenden Woche auf jeden Fall ausprobiert.

Lesezeit

Dani von Brösels Bücherregal stellt drei Bücher vor, die gut im Sommerurlaub gelesen werden können. Eins davon befindet sich glücklicherweise schon in meinem Regal.

Kulinarische Reise:


Grillen

grillen und nochmals grillen. So sind unser aktueller Kochplan aus. Der Herzensmann hat einen neuen Grill gekauft, der natürlich getestet werden muss, und das Wetter spielt auch mit. Für mich ganz praktisch, wenn der Mann am Herd steht. Außerdem kommen ziemlich häufig ziemlich viele Freunde dazu und so wird das ganze zu einem turbulenten Vergnügen. 

Kidneybohnenbällchen

Mein neues Lieblingsessen habe ich auf Vegan Heaven gefunden. Bällchen aus Kidneybohnen. Einfach und schnell zubereitet. Im Rezept werden sie mit Tomatensoße serviert, ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, sie als eigenständiges Gericht zu Süßkartoffelpommes, Kartoffelspalten und Dip, Salat oder, oder, oder zu servieren. Ihr seht es ist ein vielseitiges Gericht, das richtig, richtig lecker schmeckt.


Habt einen entspannten Sonntag.


22.06.17

Alle Vögel unter dem Himmel - Charlie Jane Anders



›Alle Vögel unter dem Himmel‹ von Charlie Jane Anders ist vieles: ein magischer Science-Fiction-Roman, eine unvergessliche Liebesgeschichte zwischen einer Hexe und einem Nerd – und eine feinsinnige Bestandsaufnahme des modernen Lebens.
Patricia Delfine merkt früh, dass sie eine Hexe ist. Schließlich kann sie mit den Vögeln sprechen – oder konnte es früher zumindest einmal (an jenem warmen Sommertag). Laurence Armstead ist ein Nerd: Schon als Highschool-Schüler erfindet er in seinem Kinderzimmer eine Zeitmaschine, die es ihm erlaubt, zwei Sekunden in die Zukunft zu reisen. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, werden sie schnell Freunde. 
Gegen Ende der Schulzeit verlieren sie sich aus den Augen, nur um sich einige Jahre später in San Francisco wiederzutreffen: Doch der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig: Die Welt wird gerade von einer ökologischen Katastrophe heimgesucht: Ganze Regionen versinken im Meer, Flüchtlingsströme durchziehen die Welt. Wissenschaftler wie Hexen suchen nach einem Ausweg, können sich jedoch nicht einigen. Laurence und Patricia finden sich auf unterschiedlichen Seiten der Auseinandersetzung wieder und müssen sich fragen: Wem können wir trauen, wenn die Welt aus den Fugen gerät, dem Verstand oder dem Gefühl? (Text & Cover: © S. Fischerverlage; Foto: N. Eppner)

Whow! Nie im Leben hätte ich hinter Klappentext und Cover so eine fantasievolle, Ideenreiche und spannende Geschichte erwartet. Charlie Jane Anders hat mich so begeistert und gefesselt, dass ich richtig traurig darüber bin, das Buch bereits beendet zu haben.

Patricia und Laurence sind zwei Außenseiter. Sie Hexe, er Wissenschaftsnerd. Nicht gerade die Persönlichkeitsmerkmale, die in der High School zu großer Beliebtheit führen. Hänseleien und Gewalt ausgesetzt, finden sie zueinander, werden so etwas wie Freunde in der Not. Tiefschneidende Ereignisse führen dazu, dass die beiden sich aus den Augen verlieren.

Jahre später finden sie sich wieder. Beide haben versucht ihren Traum zu leben. Laurence als großer Wissenschaftler, Patricia als Hexe. In beiden brodeln nach wie vor die Ereignisse aus der Kindheit und Jugendzeit. Geringes Selbstbewusstsein, Minderwertigkeitskomplexe, der Wunsch es allen Recht zu machen und Menschen von Not und Angst zu heilen, sind die Gefühle mit denen sich beide auf ihre Art auseinandersetzen müssen. 

Während junge Menschen mit ihren privaten Problemen kämpfen, schippert die Welt dem Abgrund entgegen. Stürme, Unwetter und Naturkatastrophen nehmen zu. Die Welt scheint sich für das zu rächen zu wollen, was man ihr seit etlichen Jahren zumutet. Ein Ausweg muss her. Doch welcher ist der richtige? Und ist die Welt überhaupt noch zu retten?

Charlie Jane Anders zeigt auf ganz beeindruckende Art, was die phantastische Literatur zu leisten vermag. AutorenInnen haben in diesem Genre die Option ihrer Fantasie freien Lauf, Ideen sprudeln zu lassen, mit Farben, Worten und Bildern zu spielen und das Unmögliche möglich zu machen. Charlie Jane Anders macht sich all diese Möglichkeiten zu Nutze und wählt ein Setting, das sehr nah an der Realität ist.

Mit fabelhaft bissigem, ironischem Unterton erzählt sie eine Geschichte, die gleichfalls unterhaltsam und kritisch ist. Prototypen stehen extrem individuellen Charakteren gegenüber, verflechten sich zum Kampf zwischen Dummheit und Cleverness und ganz nebenbei geht die Welt zugrunde. Viele Ideen perfekt verwoben. 

Besonderes Augenmerk liegt a) auf dem Verhalten der Menschen, dass - wie in der Realität auch - nicht immer nachvollziehbar ist und b) auf dem verschwenderischen Umgang mit unserem Planeten, so als sei er ein nachwachsendes Etwas, unerschütterlich bis in die Grundfeste. Nach uns die Sinnflut.

Trotz deutlich phantastischen Elementen wie Zauber und Zeitreisen, fühle ich mich von mehr Realität umgeben, als in manchem Sachbuch. Die zum Teil überzogene Darstellung einiger Problematiken, die nicht Naturgegeben sind, sondern deshalb verursacht werden, weil wir Menschen uns über die Dinge stellen, sorgt dafür, dass ich als Leser diese Probleme klar und deutlich vor Augen habe. Deutlicher kann ein Wink mit dem Zaunpfahl kaum sein und doch ist es kein erhobener Zeigefinger, sondern eher nach dem Motto:"Merkste selbst, dass es nicht so gut läuft". Nicht nur im Bereich Umweltschutz, sondern auch oder vor allem, auf Zwischenmenschlicher Ebene.

Du siehst - ich bin begeistert. Restlos! "Alle Vögel unter dem Himmel" ist nicht nur ausgesprochen klug, sondern auch extrem unterhaltsam. Lässig geschrieben, tiefgründig, und so voller Überraschungen, dass niemals Spannung verloren geht. Ich hoffe, dass Autorin Charlie Jane Anders noch mehr solch tolle Romane liefern wird.

Buchinfo:

S. Fischerverlage TOR (März 2017)
416 Seiten
Klappenbroschur
14,99 €
ÜBERSETZUNG: Sophie Zeitz

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20.06.17

[#JdKöki] Zwillingssterne - Cristina Moracho



Seit ihrem sechsten Lebensjahr sind sie unzertrennlich. Spielen zusammen. Fallen die Kellertreppe runter. Erst Oliver, dann Althea. Sie zelten im Garten, schwimmen im Atlantik, betrinken sich an Halloween. Küssen sich das erste Mal unter einem Ahornbaum. Er sie; sie ihn. Im Juni. Und als Oliver das nächste Mal aufwacht, ist es August. Während er schläft, fängt Althea an zu rauchen und färbt sich die Haare. Während er schläft, verändert sich alles zwischen ihnen. Und als er aufwacht, ist nichts mehr wie es einmal war. (Text & Cover: © Carlsen; Foto: © N. Eppner)
Schnell war ich in "Zwillingssterne" versunken. Die Schreibe Morachos gefällt mir gut, denn sie lässt die intensiven Gefühle, die zwischen Oliver und Althea pulsieren, aber auch ihre tiefe Vertrautheit, zu Bildern werden. 

Die aufgeladene Energie zwischen den beiden Jugendlichen, ist nicht die einzige Emotion mit der sowohl Oliver, als auch Althea zu kämpfen haben. Vieles hat sich angestaut. Über Jahre.

Oliver hat mit dem Verlust seines Vaters zu kämpfen, Althea ist ein Scheidungskind. Die Eltern kümmern sich so gut wie es ihnen auf ihre jeweilige Art möglich ist. Mit Liebe umgehen können sie nicht. Sie an ihre Kinder vermitteln stellt eine Herausforderung dar.

Althea sucht nach Liebe. Mal hier, mal da, doch alles, was sie findet, ist eine unbändige Wut, der sie irgendwann nachgibt und Coby das Nasenbein bricht. Bisher war Oliver ihre größte Stütze. Der hatte bis dato mit nichts zu kämpfen. Steckt alle Widrigkeiten des Lebens mühelos weg. So hat es zumindest den Anschein.

Doch nun verschwindet er. Immer häufiger. Immer längere Zeit. Schläft einfach ein und lässt Althea, die sich bisher zu sehr auf das "beste-Freunde-Konstrukt" verlassen hat, einsam und verlassen zurück.

Im Großen und Ganzen hat mir der Roman ganz gut gefallen. Die Grundidee ist gut und die Schreibe holt mich dort ab, wo ich es nicht vermutet hatte. Eine kleine Kritik habe ich aber doch. Ab und an habe ich das Gefühl, dass sich die Autorin verzettelt. Weniger ist mehr. Hier und dort ein paar Szenen eingespart und die eigentliche Situation, die Schwierigkeiten, die Althea und Oliver belasten, ihr Leben zu einem Vulkan kurz vor dem Ausbruch werden lassen, mehr auf den Punkt gebracht. Das hätte ich mir gewünscht.

Letztendlich bin ich mit der Geschichte ausgesöhnt. Althea mochte ich richtig gern. Ihre Art, ihre Charakterzüge und Handlungen sind sehr menschlich. Olli verblasst daneben ein wenig. Das Ende ist genau so wie es mir gewünscht habe - passend zu einer Geschichte wie dieser.

Biblio:

432 Seiten
14,99 €
ÜBERSETZUNG: Anette von der Weppen
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18.06.17

Lass die Leute reden ... - zu viel Liebe!

"Seit die Backenzähne der Räubertochter ihren Weg ins freie suchen, schläft sie sehr schlecht und will häufig auf den Arm. Ich trage sie nun wieder vermehrt in der Babytrage (Ergobaby)."
"Oh, oh, da musst du aber auch aufpassen, dass sie sich daran nicht gewöhnt."

An was bitte, liebe Mitmenschen, soll sich mein Kind nicht gewöhnen?

An das Bedürfnis nach Nähe?
An das Bedürfnis nach Geborgenheit?
An den Wunsch Körperkontakt zu Mutter / Vater zu haben?
Oder daran, dass ich versuche die kindlichen Bedürfnisse zu erfüllen?
Meine Tochter ist 15 Monate alt. Ein kleines Menschlein, das zumindest ein paar Dinge kennt, die es nicht möchte.

"Nein" ist ein ziemlich doofes Wort. Deshalb versucht sie auch erstmal sich darüber hinweg zu setzen. Die Welt ist gerade auch so extrem spannend, dass Verbote eine Erkundung nur einschränken.

Gerade in unserem Beispiel lässt sich schon ganz klar herauskristallisieren, wovor wir die Augen nicht verschließen können: die Tochter hat den Dickkopf der Mutter geerbt.

Es gibt Wünsche, die möchte sie durchsetzen. Notfalls mit wütendem Geschrei.

Ist der Moment, in dem sie mir ihre Ärmchen entgegen streckt und "Am" sagt, wirklich einer dieser Zeitpunkte?

Oder ist es nicht einfach nur das ganz natürliche Bedürfnis eines kleinen Wesens, das Evolutionsbedingt die ersten Jahre seines Lebens getragen werden möchte? Diesen Wunsch soll ich abschlagen? Ja besser sogar noch abgewöhnen?



Ich würde sagen meine Tochter und ich haben eine starke Bindung. Sie ist für ihr Alter recht selbstbewusst und scheut sich nicht davor auf Menschen zuzugehen. Sie probiert gerne Neues aus, ist neugierig und möchte am liebsten alles selbst machen.

Ich bin stolz darauf Teil dieses Entwicklungsprozesses zu sein, in dem ich ganz bestimmt nicht alles richtig mache. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich richtig damit liege, das Bedürfnis meines Kindes nach Nähe, unter anderem durch Tragen zu erfüllen.


Gut gemeinte Ratschläge nehme ich sehr gerne an, aber dieses "Achtung! Verwöhn dein Kind nicht mit zu viel Liebe!" ist einfach nur schrecklich. Oder sagt dein Mann / Frau / PartnerIn abends zu dir:"Bitte küss mich nicht, denn dann möchte ich das womöglich immer?"

Der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit, nach Nestwärme und der Interaktion zwischen Kind und vertrauten Menschen ist nichts Schlimmes. Ganz im Gegenteil. Wie viele erwachsene Menschen kennst du, die von sich selbst behaupten, nicht Bindungsfähig zu sein? Nicht in der Lage zu sein eine gleichmäßige, langanhaltende Beziehung - sei es zu Familie, PartnerIn oder Freunden - einzugehen? Oder immer wieder Beziehungen eingehen, weil sie den dringenden Wunsch verspüren, einen Menschen zu haben, der ihnen all das gibt, was ich gerade eben angesprochen habe.

Der Ursprung dafür liegt in den meisten Fällen in der Kindheit. Unerfüllte Wünsche, denen aus unterschiedlichen Gründen nicht Genüge getan wurde. Manchmal aus Unwissenheit, manchmal aus Faulheit, manchmal aus mangelnder Beziehungsfähigkeit, aber manchmal eben auch, weil die Eltern von anderen in ihrem instinktiven Handeln nicht bestärkt, sondern untergraben wurden.




Liebe Mütter (und natürlich Väter), lasst euch bitte nicht verunsichern.


1. habt ihr das feinste Gespür dafür, was euer Kind braucht. Ihr bemerkt auch schon die kleinsten Veränderungen im Verhalten eurer Kinder.

2. könnt ihr am besten einschätzen, ob euer Kind einen vermehrten Wunsch nach Nähe und Geborgenheit hat.

3. seid ihr diejenigen, die all die Liebe, die ihr eurem Kind entgegen bringt, auch wieder bekommt.

Bei Kleinkindern ist der vermehrte Wunsch nach Aufmerksamkeit, nach auf den Arm nehmen und herum tragen nun mal nicht das reine Anliegen aus Faulheit durch die Gegend getragen zu werden oder die Eltern mal ein bisschen zu nerven. Die Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen ist anstrengend - keine Frage - aber dafür sind wir Eltern nun einmal da und alles, was wir im Kindesalter verpassen, können wir später nicht mehr nachholen.

Die kleinen Menschlein sind uns ausgeliefert, von uns abhängig. Aber das sind sie gerne. Und wenn sie häufiger auf den Arm wollen, dann eben genau aus dem Grund, weil sie uns lieb haben und zu diesem Zeitpunkt Liebe brauchen. Das ist mal mehr, mal weniger der Fall. Und ich kann euch versichern - wird dies nicht erfüllt, wird es auf lange, lange Sicht zu einer Zerreißprobe für euch alle.

Also, lasst die Leute reden (selbiges gilt übrigens auch für "Waaaas? Sie darf zu euch ins Bett? Da musst du aber wirklich aufpassen, dass sie nicht mit 20 noch bei euch schläft!"), handelt nach den Bedürfnissen eures Kindes und freut euch, dass sie die Nähe zu euch suchen. Oder habt ihr schon mal zu viel Liebe bekommen?



P.S.: Die kleine Räubertochter schläft seit vermehrtem Tragen übrigens wieder durch.

16.06.17

#JdKöKi - Abstimmung des Juli Titels + mega super tolles Gewinnspiel



Ein halbes Jahr #JdKöKi.

Ein halbes Jahr Geschichten, die außergewöhnlich sind.

Ein halbes Jahr zauberhafte Cover- / Buchumschlaggestaltung.

Ein halbes Jahr intensives fotografieren.

Ein halbes Jahr Unterstützung von dir, dir und dir.

Vielen, vielen Dank.

Um das halbe Jahr zu feiern und, um uns bei allen #JdKöKi Abstimmungsteilnehmern zu bedanken, gibt es diesmal nicht nur eine großartige Auswahl an Nominierten, sondern auch ein mega super tolles Gewinnspiel, bei dem du 6 (!!!!) Königskinderromane deiner Wahl gewinnen kannst.

HIER gelangst du zur Abstimmung + Gewinnspiel 

(Gewinnspielende und Ende der Abstimmung ist jeweils der 20. Juni 23:59 Uhr)





"Der Himmel über Appleton House" | S. E. Durrant | Nils von Bunteschwarzweisswelt


Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer. (Quelle: Carlsen)

Das Buch hört sich sehr tiefgründig an, was nicht zuletzt daran liegt, dass es um Waisenkinder geht.
Gleichzeitig hört es sich aber auch sehr schön und hoffnungsvoll an, da die Geschwister ein Zuhause finden!
Für mich hört sich das Buch grandios an und ich bin mir sicher, dass es ebenso grandios ist, wie es klingt!


"Am tiefen Grund" | Diana Sweeney | Anni von Bücherstapel


Ein Mädchen namens Tom;
eine verheerende Flut, die sie ihrer gesamten Familie beraubt;
ein Typ namens Bill, der sie im Stich gelassen hat.
Ihre Nana, gütig und stark, die als Einzige ihr Geheimnis kennt. Ihr bester Freund Jonah und Annabel, die Meerjungfrau. Und ein ungeborenes Kind.
Voller Sehnsucht nach dem Verlorenen spricht Tom mit Oskar, dem Karpfen, mit Papa, der als Toter eine ganze andere Perspektive auf das Leben hat. Und mit ihrem ungeborenen Kind.

Eine traurige, ungewöhnliche und traumverlorene Geschichte von herzzerreißender Schönheit – so fließend und lebendig wie das Wasser. (Quelle: Carlsen)

Ich erwarte eine gefühlvolle, tiefgreifende und sehnsuchtsvolle Geschichte, worauf ich wirklich Lust habe. Australien mag ich gerne und Wasser auch. Das Cover finde ich wundervoll bunt und mir gefällt es, dass schon im Klappentext so viele Menschen erwähnt werden. Ich bin ganz neugierig!

"Jane & Miss Tennyson" | Emma Mills | Sandy von Nightingale's Blog


Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat. (Quelle: Carlsen)

Ich möchte gerne "Jane & Miss Tennyson" von Emma Mills nominieren. Ein ganz zauberhaftes Buch, das überrascht und so viel mehr bietet, als der Klappentext verspricht. Unbedingt auch an begeistere Leser von Jane Austen-Romanen zu empfehlen. Lest es und verliebt euch!

Nannis Rezension zu "Jane & Miss Tennyson"



"Barney Kettles bewegte Bilder" | Kate Di Goldi | Nanni von Fantasie und Träumerei


Der unnachahmliche Barney Kettle, Filmemacher, großer Bruder, Teilzeit-Diktator, wird ganz sicher eines Tages ein weltberühmter Regisseur. Bisher ist sein Werk ist nur seinen Freunden und den Bewohnern der Straße bekannt, doch der Weltruhm ist nicht mehr fern. Gerade hat er noch das Krippenspiel (mit Maria und Joseph auf einem Tandem) abgedreht – und dann das: Barney hat eine Schaffenskrise! Nicht einmal seine Schwester Ren, überaus klug und eine zwanghafte Listen-Macherin, kann ihm helfen. Bis den beiden klar wird, dass der neue Film genau vor ihrer Nase passiert. Dass ihre Straße die Geschichte ist. (Quelle: Carlsen)

Ich nominiere "Barney Kettles bewegte Bilder", weil ich finde, dass es nach einem fantastischen und ein klein wenig verrückten Abenteuer klingt. Die Beschreibung des Protagonisten im Klappentext lässt mich vermuten, dass hier viel Liebe in die Figuren und Ausarbeitung der Geschichte gesteckt wurden.




"Mein Name ist nicht Freitag" | Jon Walter | Ina von Ina's Little Bakery


Samuel ist bei Gott. Seltsam nur, dass es im Himmel stockdunkel ist, die Vögel trotzdem singen und dass er gefesselt ist. Als er vor Gottes Angesicht tritt, sieht der eher aus wie Der Teufel. Und Der Teufel nennt ihn Freitag und verkauft ihn als Sklaven an einen weißen Jungen, der gerade mal so alt ist wie Samuel. Für 600 Dollar. Er kommt auf eine Plantage in Mississippi, wo es keinen interessiert, wer er ist, dass er lesen kann, dass er zu seinem kleinen Bruder muss. Aber der Bürgerkrieg rückt immer näher – und damit auch die Hoffnung auf Freiheit. (Quelle: Carlsen)

Das Buch war und ist neben dem Koffer mein absoluter Favorit im Programm "Zweisamkeit" und ich werde immer neugieriger darauf, je länger ich es vor mir herschiebe. Ich erwarte eine ergreifende Lektüre, die unter die Haut geht, weil ihre Themen, obwohl das Buch zu einer ganz anderen Zeit spielt ( auf die wir einen, durch die Filmwelt geprägten, sehr verklärten Blick haben ) nach wie vor LEIDER brandaktuell sind und denen man genau deshalb unbedingt immer wieder mehr Aufmerksamkeit schenken muss !

"Winger" | Andrew Smith | Dani von Brösels Bücherregal


Wenn man Ryan Dean West heißt, Klassenbester und dazu noch zwei Jahre jünger als alle anderen ist, wird einem der Kopf manchmal ins Klo gehängt. Aber Ryan Dean hat größere Sorgen: Wie soll er verhindern, dass sein neuer Zimmergenosse im Internat ihn nachts erwürgt? Noch wichtiger: Wie soll er Annie, die er wahnsinnig liebt, davon überzeugen, dass er nicht zu jung für sie ist? Ohne seinen Freund Joey aus dem Rugby-Team wäre dieses Schuljahr die Hölle. Dass Joey schwul ist, ist Ryan Dean völlig egal. Schließlich liebt er Joey. Auf total unschwule Art, versteht sich. Dann passiert das Undenkbare. Und Ryan Dean West begreift, was wirklich wichtig ist. (Quelle: Carlsen)

Es geht unter den Königskindern ja nicht immer nur bewegend und traurig zu. Dieser Titel verspricht lustig zu werden, erzählt die Geschichte von zwei Jungs, die sich gegenseitig lieben - der eine ist schwul, der andere... nicht so. Mal wieder so richtig schmunzeln, mitfiebern bei einem besonderen Jugendroman über Freundschaft und ... ja, vielleicht auch mehr.




"Ein Glück für immer" | Ruta Sepetys | Anja von Der Bücherblog


New Orleans in den Fünfzigerjahren: zwielichtige Gestalten, dunkle Gassen. Josie Moraine, Tochter einer Prostituierten, ist früh selbstständig geworden. Über dem Buchladen, den sie mit ihrem besten Freund Patrick zusammen führt, hat sie ein kleines Zimmer. Doch insgeheim träumt sie vom Smith College und einer Studentinnen-Freundschaft mit Charlotte. Und auch wenn das unerreichbar scheint für eine junge Frau ihrer Herkunft, will Josie sich nicht von ihren Plänen abbringen lassen.
Dann taucht der Gangster Cincinnati in der Stadt auf. Ein Mann wird ermordet. Und Josie muss Entscheidungen treffen, die ihr Schicksal bestimmen. (Quelle: Carlsen)

Ich möchte für Juli "Ein Glück für immer" nominieren. Mit "Salz für die See" hat mich die Autorin Ruta Sepetys sehr beeindruckt und ich möchte unbedingt auch ihre anderen Werke lesen. Dass die Handlung im New Orleans der 50er spielt, gefällt mir auf Anhieb sehr gut. Ich verspreche mir eine spannende Lektüre, die hoffentlich nicht ganz so tragisch endet wie im letzten Buch.

Nannis Rezension zu "Ein Glück für immer"




Bisher gelesene Bücher:


JANUAR | "Salz für die See" von R. Sepetys


Ich habe viele Tränen geweint. Tränen der Trauer, der Wut und Tränen der Hoffnung in Hoffnungslosen Situationen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals ein Buch gelesen habe, das mich so bewegt hat.

"Salz für die See" ist ein außergewöhnliches Buch. Nicht in seiner Thematik, aber in seiner Umsetzung. Gefühlt geht jedes einzelne Wort tief unter die Haut. Brennt in den Kopf was einmal war und nie mehr so sein soll. Es ist ein Buch, das absolut jeder lesen sollte.

FEBRUAR | "Alles, was ich sehe" von M.L. Curtis


"Alles, was ich sehe" lebt von seinen Protagonisten. Ob Maggie mit all ihrer Wut und Verzweiflung, der stille Mason oder die extrem optimistische Clarissa - sie alle tragen dazu bei, dass dieser Roman eine wundervolle Erzählung wird.

Ein ganz besonderer Protagonist ist Ben. Er ist Autorin Marci Lyn Curtis wirklich gut gelungen. Ein Mensch, den ich gerne einmal treffen würde.


MÄRZ | "Das Schloss in den Wolken" von L. M. Montgomery


"Das Schloss in den Wolken" ist ein zeitloser Roman über Träume und den Mut diese in die Tat umzusetzen. Ich selbst trage die Verantwortung für mein Glück. Protagonistin Valancy geht mit gutem Beispiel voran und zeigt mir, dass nichts unmöglich ist, scheint es auch noch so schwierig.




MAI | "Der Geruch von Häusern anderer Leute" von B.-S. Hitchcock



„Der Geruch von Häusern anderer Leute“ hat sehr viel in mir ausgelöst. Die Schicksale der Jugendlichen sind keine leichte Kost und nur schwer verdaulich. Immer dann, wenn ich am wenigsten damit gerechnet habe, haben sie wieder unter der vollen Härte des Lebens leiden müssen. Das hat mich emotional ziemlich aufgewühlt und immer wieder das Buch aus der Hand legen lassen, obwohl die darin konzipierte Spannung nach weiterlesen verlangte.








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(Gewinnspielende und Ende der Abstimmung ist jeweils der 20. Juni 23:59 Uhr)



13.06.17

[Kurz gesagt] Kasimir Karton. Mein Leben als unsichtbarer Freund - Michelle Cuevas



"Man ist nur so unsichtbar, wie man sich fühlt ..."
Manchmal wundert Kasimir sich schon, warum ihn niemand beachtet. Im Sportunterricht wird er nicht als Letzter ins Team gewählt, er wird gar nicht gewählt. Der Busfahrer schließt die Tür vor seiner Nase, und seine Eltern vergessen, ihm bei den Mahlzeiten einen Teller hinzustellen. Nur seine Zwillingsschwester Fleur hält zu ihm. Doch eines Tages macht Kasimir eine schockierende Entdeckung: Er ist unsichtbar! Fleur hat sich ihn ausgedacht! Mit dem Wunsch, ein echter Junge zu werden, begibt sich Kasimir auf eine lange Reise …(Text & Cover: S. Fischerverlage; Foto: N. Eppner)

3 gute Gründe warum es sich lohnt "Kasimir Karton" zu lesen:

  1. Kasimirs Geschichte gibt es ja eigentlich gar nicht, denn Kasimir ist der Erzähler der Geschichte und Kasimir gibt es ja eigentlich gar nicht. Anders, als erwartet, ist er nicht Fleurs Bruder, sondern ihr unsichtbarer Freund und unsichtbare Freunde gibt es ja nicht wirklich. Klingt verwirrend? Ist es aber nicht. Michelle Cuevas hat eine ganz tolle Idee zu einem herzigen Roman gehabt und diese ziemlich pfiffig und mit viel Feingefühl aufs Papier gebracht.
  2. Der Erzählton ist witzig, lebhaft und mitreissend. Kasimirs ausgeprägte Emotionen werden auch für kleinere Leser deutlich sichtbar. Die leicht ironische Dramatik, ausgelöst durch die Situation, in der Kasimir sich befindet, sorgt für Mitgefühl, aber auch etliche Lacher.
  3. Zu etwas besonderem wird Kasimir Karton auch durch den Erzählton Cuevas, aber ganz besonders durch die Fantasievollen Gedankengänge, die dazu einladen selbst einmal wieder der Fantasie freien Lauf zu lassen. Mit einem Augenzwinkern zeigt uns Kunstpädagogin Cuevas wie viel in uns steckt, wenn wir unserer Fantasie vertrauen und ihr hin und wieder ein bisschen mehr Freiraum eingestehen. Egal wie alt wir sind.

Buchinfo:

208 Seiten
Hardcover
12,99 €
ÜBERSETZUNG: Uwe-Michael Gutzschahn


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