14.04.17

[#JdKöKi] Abstimmung für den Mai - Titel


Im März wurden die nominierten des Deutschen Jugendliteraturpreises bekannt gegeben. Unter ihnen zwei der wunderschönen Königskinder. "Im Jahr des Affen" und "Der Geruch von Häusern anderer Leute" stehen auf der Liste der Bücher, die den heißbegehrten Preis gewinnen könnten.
Auch im Jahr der Königskinder sind sie in diesem Monat unter den Nominees für den Mai Titel. Gemeinsam mit weiteren großartigen Büchern aus dem Verlag, der sich den besonderen Geschichten widmet.

Ihr könnt entscheiden welches der folgenden sieben Bücher aus den Königskinderprogrammen wir vermehrt Aufmerksamkeit schenken sollen. Stimmt vom 14.04. - 18.04. hier ab.


Das sind die Nominierten:





"Im Jahr des Affen" | Que de Luu | nominiert von Sandy von Nightingale's Blog

Inhalt: Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant.Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten – und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährliche Flucht als Boatpeople aus Vietnam.Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat – und der Suche nach Glück. (Quelle: Carlsen)

Ich würde das Buch gerne lesen, weil mich der kulturelle Aspekt und das Thema Anderssein sehr interessiert. Es klingt nach einer bunten, quirligen Geschichte mit viel Herz.


"Wörter auf Papier" | Vince Vawter | nominiert von Nanni von Fantasie und Träumerei

Inhalt: ***Meine Seele stottert nicht***
Victor ist der beste Werfer von ganz Memphis. Nicht nur beim Baseball. Jede Zeitung, die er austrägt, landet perfekt auf der Veranda. Doch wenn Victor an Freitag denkt, wird ihm mulmig zu Mute. Dann muss er das Geld bei den Abonnenten einsammeln. Und das, wo er so sehr stottert, dass er kaum zwei Wörter hintereinander herausbringt.
Der heiße Sommer 1959 bringt die seltsamsten Begegnungen mit sich. Da ist Mrs Worthington, die Kummer hat; der Fernsehjunge, der nie rauszugehen scheint; und der weise Mr Spiro, der Victor einen stotternden Dichter nennt. (Quelle: Carlsen)

Weil es meine erste große Königskinder-Liebe war und weil es voller Herzensmomente steckt. Es ist eine Art Biografie des Autors, der wegen seines Stotterns vielen Hürden begegnete. Herausforderungen, denen er mutig ins Auge blickte.


"Die wahre Geschichte von Regen und Sturm" | Ann M. Martin | nominiert von Dani von Brösels Bücherregal

Inhalt: Ruth mag Wörter, vor allem Homophone, so wie "Ruth" und "ruht". Ihr alleinerziehender Vater kann damit nichts anfangen. Warum kann Ruth sich nicht benehmen wie andere Kinder? Die beste Idee, die er je hatte, ist, Ruth einen Hund mitzubringen. Sie nennt ihn Regen, denn er wurde im Regen gefunden – und das Wort ist ein Homophon.

Als ein Hurrikan die kleine Stadt heimsucht, geht Regen im Unwetter verloren. Ihr Vater hätte den Hund nie rauslassen dürfen. Bei Sturm! Ohne Halsband! Verzweifelt macht sich Ruth auf die Suche. Ein Glück, dass sie noch Onkel Weldon hat, der sie so viel besser versteht. (Quelle: Carlsen)

Das erste Adjektiv, das mir für dieses Kinderbuch einfällt ist: stark. Ein starkes Kinderbuch, dass ich schon so oft empfohlen habe, weil es sich beim Lesen ganz nah an die Herzgegend lehnt. Ein Buch über Worte, die Liebe zu Worten, Freundschaft, Familie und so viel mehr. Ein Buch, das gegen Ende das Kinn zittern und die Augen glänzen lässt.


"Der Geruch von Häusern anderer Leute" | Bonnie-Sue Hitchcock | nominiert von Ina von Ina's little Bakery


Inhalt: Alyce weiß nicht, wie sie Fischen und Tanzen in Einklang bringen soll. Ruth hat ein Geheimnis, das sie nicht mehr lange verbergen kann. Dora will ihren Vater nie wieder sehen und wird von Dumplings Familie aufgenommen. Hank und seine Brüder hauen von zu Hause ab, doch einer von ihnen gerät dabei in große Gefahr. Und trifft auf Alyce …
Hier, unweit des nördlichen Polarkreises, wo der Alltag manchmal unerbittlich ist, kreuzen sich ihre Lebenswege immer wieder. Sie kommen einander näher, versuchen einander zu retten. Und wenn man es am wenigsten erwartet, gelingt es. (Quelle: Carlsen)

Ich nehme die Nominierung für den Jugendliteraturpreis 2017 *yay* zum Anlass, das Buch endlich aus seiner Folie zu befreien und zu lesen. Es klingt außergewöhnlich und so wie ein echtes Herzensbuch eben klingen muss :)

"Das Fieber" | Makiia Lucier | nominiert von Anja von Der Bücherblog

Inhalt: ***historisch und doch hochaktuell***
Herbst 1918 : Die Spanische Grippe hat die Welt bereits im Griff. Aber für Cleo ist sie weit weg, sie ist mit sich selbst und ihrer Zukunft beschäftigt: Heiraten, Bohemien werden oder an die Universität? Doch die Gegenwart holt Cleo bald brutal ein. Die Seuche erreicht ihre Heimatstadt: Schulen, Geschäfte, Theater schließen - das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Und die Zahl der Opfer wächst: Nicht Kleinkinder und Alte, sondern vor allem Menschen in der Blüte ihres Lebens sterben. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, beschließt Cleo, nicht mehr untätig zu sein. Selbst wenn es den Tod bedeuten könnte.(Quelle: Carlsen)

Nach "Das Schloss in den Wolken" habe ich Lust darauf, gleich nochmal in die Vergangenheit einzutauchen, auch wenn die beiden Bücher von der Handlung her wohl unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich verspreche mir von dem Buch eine emotionale und spannende Lektüre.

"Löffelglück" | Tracy Holczer | nominiert von Anni von Bücherstapel

Inhalt: Wer tausend Kraniche aus Papier faltet, bekommt einen Wunsch erfüllt. Seit Grace zu ihrer Großmutter in die kleine Stadt Auburn Valley gezogen ist, findet sie immer wieder Papier-Kraniche. Schickt ihre Mutter ihr Zeichen aus dem Himmel? Schließlich hat sie früher immer Kraniche aus (geklauten) Löffeln gemacht. Und Grace braucht ein Zeichen, genauso wie sie endlich ein Zuhause braucht. Eine kleine Mumie mit Brille, das Suppenrestaurant Löffel und nicht zuletzt die kleine kalifornische Stadt selbst zeigen ihr den Weg.
Eine Geschichte über die heilende Kraft von Sarkophagen, Gemeinschaft und einer Schüssel guter Suppe. (Quelle: Carlsen)

Warum? Es war neben "Der Koffer" schon mein Favorit im letzen Monat. Wenn ich den Inhalt lese denke ich an eine zuckersüße Geschichte, die man nur gern haben kann. Eine Mumie mit Brille und ein Suppenrestaurant namens Löffel? Ich mag das Buch jetzt schon!

"Milchmädchen" | G. R. Gemin | nominiert von Nils von Bunteschwarzweißwelt

Inhalt: Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet hat, weiß sie eigentlich selbst nicht. Aber Kate braucht Gemmas Hilfe, damit ihre Kühe nicht verkauft werden müssen.
Gemmas Nachbarn kümmern sich normalerweise nicht so um andere Leute – geschweige denn um Tiere. Doch nun stehen dicke, muhende, Gras fressende Kühe in ihren Gärten. Und setzen einiges in Bewegung!
***Ein charmantes walisisches Sozialmärchen à la Kick it like Beckham*** (Quelle: Carlsen)

Ich finde das Buch hört sich einfach nur unglaublich toll an!
Ich bin total neugierig, was es mit dem Dorf auf sich hat.


And the Winner is:




Nach wie vor dürft ihr #JdKöKi unter all eure Tweets, Posts und Bilder setzen. Wir freuen uns, wenn wir dadurch auf eure Beiträge aufmerksam werden und mit euch ins Gespräch kommen.

Bisher gelesene Bücher:


JANUAR | "Salz für die See" von R. Sepetys


Ich habe viele Tränen geweint. Tränen der Trauer, der Wut und Tränen der Hoffnung in Hoffnungslosen Situationen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals ein Buch gelesen habe, das mich so bewegt hat.

"Salz für die See" ist ein außergewöhnliches Buch. Nicht in seiner Thematik, aber in seiner Umsetzung. Gefühlt geht jedes einzelne Wort tief unter die Haut. Brennt in den Kopf was einmal war und nie mehr so sein soll. Es ist ein Buch, das absolut jeder lesen sollte.

FEBRUAR | "Alles, was ich sehe" von M.L. Curtis


"Alles, was ich sehe" lebt von seinen Protagonisten. Ob Maggie mit all ihrer Wut und Verzweiflung, der stille Mason oder die extrem optimistische Clarissa - sie alle tragen dazu bei, dass dieser Roman eine wundervolle Erzählung wird.

Ein ganz besonderer Protagonist ist Ben. Er ist Autorin Marci Lyn Curtis wirklich gut gelungen. Ein Mensch, den ich gerne einmal treffen würde.


MÄRZ | "Das Schloss in den Wolken" von L. M. Montgomery


"Das Schloss in den Wolken" ist ein zeitloser Roman über Träume und den Mut diese in die Tat umzusetzen. Ich selbst trage die Verantwortung für mein Glück. Protagonistin Valancy geht mit gutem Beispiel voran und zeigt mir, dass nichts unmöglich ist, scheint es auch noch so schwierig.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...